Bestienbändiger
Vorwort: Ich habe ehrlich gesagt am Anfang wie der Ochs vorm Berg gesessen, da das Spiel einen mit Tutorials und Kombo-Erklärungen bombardiert. Ich werde den folgenden Guide klein und süß halten, damit ihr am Ende nicht genauso planlos da steht wie ich. Nach etwas Kommunikation mit anderen Spielern und Herumprobieren hat sich dann doch noch etwas herauskristallisiert, das auch umsetzbar ist. Ganz nach dem Motto „einfach zu lernen, aber schwer zu meistern“ ist der Bestienbändiger weitaus umfangreicher und komplexer, als es anfangs den Anschein hat. Also macht euch bis Stufe 30 nicht allzu verrückt – sobald es an das Brett der Bestien geht, oh Boy, schnallt euch an! Aber eins nach dem anderen!

Levelphase
Am einfachsten levelt sich der Bestienbändiger, indem ihr zuerst ein paar Gegner haut, die ersten Bestien zähmt und das Ganze dann mit Fates abrundet. Spielt euch bis Stufe 15 hoch und startet mit den Dungeons. Ihr bekommt pro Dungeon 1-2 Stufenaufstiege, wenn ihr diese in eurem vorgeschriebenen Levelbereich abschließt. Ihr erspart euch ebenfalls sehr viel Zeit bei der Suche nach den Bestien, da ihr fast alle zähmbaren Kreaturen innerhalb aller „A Realm Reborn“-Dungeons findet. Somit habt ihr bereits 40 von 50 während der Levelphase und müsst euch nicht mühsam mit den anderen herumschlagen. Es ist auch nicht nötig, innerhalb einer Gruppe den Fangversuch immer wieder neu zu buffen, nur weil jemand anderes ihn nach euch genutzt hat. Solange ihr ihn einmal benutzt habt und er – egal von welchem Spieler – noch aktiv ist, erhalten alle den Eintrag, wenn der Gegner stirbt. Ich habe es selbst oft genug im Dungeon erlebt, also kein Stress wie beim Blaumagier: Entweder alle oder keiner.

Die Spielweise
So, nun zur allgemeinen Spielweise, kurz und knapp erklärt: Ihr seid der Bändiger und könnt bis zu drei Bestien in euren Hörnern registrieren. Ihr könnt jedoch immer nur eine Bestie aktiv dabeihaben.

Eure Bestie verfügt über bestimmte Fähigkeiten und Eigenschaften, diese schlüsseln wir nun im Folgenden auf.

Nummer 42 ist die Kobra. Sie hat die Größe M, was für „Mittel“ steht. Es gibt auch kleine oder große Bestien, was rein optisch jedoch nicht viel zu sagen hat. Sie gehört der Gattung „Schuppling“ an, was ab Level 22 interessant wird, da sie euch mithilfe der Fähigkeit „Borgen“ einen Skill verleiht. Das bedeutet: Ihr nutzt den Skill „Borgen“ und eure Schuppling-Bestie gewährt euch Zugriff auf ihr Bestienkönnen – in diesem Fall wäre das der Schuppenpanzer.

Mit eurer „Dressur“ und dem „Entfesseln“-Skill könnt ihr die Fähigkeiten Tropfender Zahn und Versteinernder Blick nutzen. Die Auto-Attacke gibt an, mit welchem Element beziehungsweise mit welcher Schadensart die Kobra angreift – in diesem Fall Stich.


Wichtig! Ihr könnt die Fähigkeiten „Borgen“ und „Entfesseln“ nur einmal nutzen, solange euer Begleiter aktiv ist. Wenn ihr einen Begleiter herbeiruft, erhaltet ihr den Status „Eins mit der Natur“, der es euch erlaubt, entweder „Borgen“ oder „Entfesseln“ einzusetzen. Danach sind diese Skills ausgegraut und nicht mehr verwendbar, bis ihr einen anderen Begleiter ruft.
Der Dressur-Skill ist immer einsatzbereit, sobald ihr auf eurer TP-Leiste 100 TP angesammelt habt. Achtet dabei auf den blauen Balken mit der Pfote. Der Skill wird stärker, wenn ihr mehr als 100 TP nutzt, bis zu einem Maximum von 250 TP. Denkt aber daran, dass ihr bei Nutzung des Skills immer alle TP verbraucht und wieder bei 0 landet. Es empfiehlt sich generell, beide TP-Balken voll zu laden und dann eine sehr starke Kombo auszulösen, statt immer direkt bei 100 TP zu drücken – eine Ausnahme bilden natürlich schwache Gegner beziehungsweise niedrige gegnerische Lebenspunkte.

Kombo Time
Wie man jetzt so richtig Schaden macht? Dazu muss man das Kombosystem verstehen. Es ist eigentlich recht simpel gehalten, kann am Anfang jedoch sehr verwirren. Hier ist eine einfache Erklärung:
Wir haben eine Synergieanzeige, die uns zeigt, welche Angriffstypen im Uhrzeigersinn eine Kombo ergeben.

Starten wir bei Grün, geht es der Reihe nach über Rot, Blau und Gelb. Das bedeutet, wenn wir einen Skill einsetzen, der rot ist, müssen wir mit einem blauen nachsetzen, um eine Kombo zu erzielen. Diese verursacht dann auch erheblich mehr Schaden als die reine Skillnutzung. Aber woran erkenne ich jetzt genau was? Also ganz langsam.
Wir haben den Skill Dressur, der unsere Bestie ihren Spezialangriff ausführen lässt. In diesem Fall wäre das Tropfender Zahn. Dieser Skill hat die Farbe Blau im Kommandomenü.

Wenn wir also eine Kombo machen wollen, müssten wir zuerst selbst einen roten Skill aktivieren und dann Dressur. Oder ihr nutzt Dressur, was die Farbe Blau hat, und setzt selbst mit einem gelben Skill nach. Ihr seht also, die Reihenfolge, ob zuerst Bestie oder Spieler, ist egal, aber achtet immer auf die richtige Farbreihenfolge. Hier hilft euch zur Orientierung der Synergiebalken, da, sobald ihr den ersten Skill genutzt habt, ein Pfeil aufleuchtet, der euch anzeigt, was als Nächstes eingesetzt werden soll.

In diesem Beispiel seht ihr, dass ich einen blauen Skill benutzt habe, und der Pfeil zeigt von Blau auf Gelb. Nun müssen wir also einen gelben Skill nutzen; in diesem Fall wäre das Axtwirbel des Bändigers, da ich mit dem Tropfenden Zahn meiner Bestie angegriffen habe.
Wichtig: Ihr habt nur 7 Sekunden Zeit, eure Kombo abzuschließen. Geht also immer sicher, dass ihr genug TP habt und wisst, was ihr drücken müsst. Es kann je nach Boss-Situation stressig sein, diese 7 Sekunden einzuhalten, da ihr immer in Nahkampfreichweite sein müsst.

Profi-Tipp: Nutzt am besten immer zuerst eure Dressur und legt mit eurem Skill nach, da ihr – anders als eure Bestie – über vier Skills verfügt, mit denen sich die Kombo problemlos abschließen lässt. Die Bestien haben alle unterschiedliche Dressur-Elemente, an die ihr euch anpassen könnt. Solltet ihr aus Versehen einen Skill nutzen, während eure Bestie nicht korrekt nachlegen kann, habt ihr sehr viele Ressourcen und Schaden vergeudet. Glaubt mir, das merkt ihr in den späteren Inhalten deutlich!
Nun kommt noch eine Kleinigkeit hinzu: Je nachdem, in welchem Feld eure Kombo endet, erhaltet ihr Sonnenhatz oder Mondpirsch. Diese werden ab Stufe 50 noch einmal relevanter, da ihr eine Zusatzkombo für noch mehr Schaden raushauen könnt. Wenn ihr diese im Wechsel spielt, maximiert sich euer Schaden. Im folgenden Beispiel seht ihr, dass Sonnenhatz aktiv wird, da wir eine blau-gelbe Kombo gemacht haben und der Pfeil von Gelb im linken Feld liegt.

Zusammengefasst: Die Auto-Attacke eures Begleiters füllt langsam den blauen Balken der TP-Leiste, und eure 1-2-3-Kombo füllt den gelben. Habt ihr mindestens 100 TP angesammelt, könnt ihr demnach Dressur (blauer Balken) oder eure Skills (gelber Balken) nutzen. Richtig aneinandergereiht legt ihr eine Kombo für erhöhten Schaden hin.

Brett der Bestie
Jetzt wird es langsam ernst! Wenn ihr die Grundlagen des Gameplays nun verstanden habt, startet jetzt der Teil, bei dem ihr zeigen könnt, ob ihr der beste Bestienbändiger von allen seid!

Dieser Inhalt ähnelt der blauen Maskerade, dem Sahnehäubchen des limitierten Jobs. Wer denkt, er hat in den regulären Dungeons alles locker weggeschnetzelt, wird jetzt an seine Grenzen stoßen. Ihr müsst hier alles genau bedenken, eure Begleiter an jede Stage anpassen und alles gezielt einsetzen und beachten.

Eure Aufgabe ist es nun, eine Ebene nach der anderen zu durchstreifen. Passt euer Team immer so an, dass ihr im Vorteil seid. Doch wie geht man hier vor? Je nach Brett und Umfang steht ihr mindestens vor fünf Begegnungen, die ihr vorher einsehen und studieren könnt.

Hier sehen wir nun, welche Gegner in der ersten Runde vor uns treten. Der Knochenritter und der Bischof sind beide schwach gegen Schlag. Also benötigen wir auf jeden Fall ein bis zwei Bestien, die Schlag-Schaden verursachen. Außerdem sehen wir anhand der Werte, wie stark unsere Gegner sind: Anhand von eins bis fünf Sternen erkennen wir, wie stark oder resistent unser Gegner ist. In diesem Beispiel wäre es also egal, ob physisch oder magisch, Hauptsache das Schlag-Attribut ist vorhanden. Sehen wir uns nun unsere Bestien an, um zu sehen, was wir also mitnehmen sollten.

Unser Opo-Opo ist hier eine gute Wahl, da er mit seiner Auto-Attacke den benötigten Schlag-Schaden verursacht, was ein Vorteil ist. Da die Resistenz gegen magisch und physisch gleich ist, spielt dies keine große Rolle. Sollte nun aber die magische Resistenz mehr Sterne haben als die physische, wäre noch einmal genauer zu schauen, dass wir einen Begleiter haben, der auch wirklich physischen Schlag-Schaden verursacht. Auch zu erwähnen ist, dass der Opo-Opo mit Dressur ebenfalls Schlag-Schaden verursacht, also eine sehr gute Wahl!
Diese Strategie verfolgt ihr nun für alle Runden, schaut vorher, was gebraucht wird, nehmt die passenden Bestien in eure Formation auf und startet das Vergnügen. Auf dem ersten Brett könnt ihr insgesamt 10 Bestien mitnehmen, aber natürlich nur 3 pro Kampf nutzen. Diese werden jedes Mal vor der Runde ausgewählt.

Nun gibt es neben den Kämpfen noch andere Bereiche, die oft vor einer Entscheidung stehen, denn wenn sich der Weg gabelt, könnt ihr nur einen einschlagen, während der andere nicht mehr zugänglich ist. Dabei kann euch beispielsweise Folgendes erwarten:

Habt ihr das gesamte Brett überstanden, gelangt ihr zu dem Endboss, und dieser ist wirklich alles andere als geschenkt. Es erwarten euch echte Bossmechaniken, wenig Heilung und viel Ausweichen. In den Geschäften könnt ihr euch noch einmal so richtig aufwerten, bevor es zum Boss geht, also nutzt all eure Münzen und spart nichts auf.
Wer hat hier die Aggro? Innerhalb der Brett-Kämpfe, könnt ihr auf zwei Zusatzkommandos zugreifen.

Mit „Zähnefletschen“ zieht eure Bestie die Aggro und den Schaden auf sich, mit „Provozieren“ macht selbiges der Bestienbändiger. Ebenso habt ihr in der Übersicht eure Utensilien und Ausrüstung, diese Dinge sind alle nur während des aktuellen Bretts verfügbar und verschwinden wieder nach dem Spielinhalt.

Ihr könnt bis zu 10 Items tragen und im Kampf einsetzen, ebenso habt ihr genug Platz für die Ausrüstung, welche euch allerhand Buffs gibt. Also immer Ausschau nach Geschäften und Schätzen halten!

Ganz ehrlich, wie der Name es schon sagt, sie hat meinen Willen am Anfang wirklich gebrochen, aber da wusste ich auch noch nicht, was ich hier mache. Jetzt, nachdem ich mich mit der Klasse vertraut gemacht habe, war es „kein großes Problem“ mehr, dennoch hart für einen Level-30-Inhalt. Es folgen noch weitere Bretter, welche in höheren Levelbereichen angesiedelt sind, daher wiederholt das erste einige Male, um eure Bestien zu leveln. Moment, was?
Bestienrang
Ja genau, neben dem generellen Level, das ihr als Bändiger erreichen könnt, können eure Bestien ebenfalls sogenannte Ränge aufsteigen. Diese gehen zum aktuellen Stand bis Rang 25. Nachdem ich das erste Brett abgeschlossen hatte, waren 10 meiner Bestien auf Rang 3. Hat man alle 50 Bestien auf Rang 25, bekommt man die Relikt-Waffe. Nur so nebenbei…
Bei jedem Brett steht eine Empfehlung für die Ränge der Bestien. Sind sie darüber, greift ein Levelsync und zieht euch diese wieder runter. Einfach überleveln und sich so durchmogeln ist also nicht drin. Der Rang eurer Bestie bestimmt deren Statuswerte und demnach auch, wie stark und resistent diese sind. Die unteren Felder bei der Sättigung sind für temporäre Ausrüstungen während der Bretterinhalte. Diese werden erworben innerhalb des Inhaltes und verschwinden anschließend auch wieder.

Persönliche Meinung
Wenn ihr halbwegs entspannt und gut vorbereitet hier durchkommen wollt, macht es wie folgt:
- Bis Level 15 faten und Monster grinden.
- Ab Level 15 – 50 Dungeons spammen oder faten.
- Alle Quests des Bändigers abschließen.
- Das erste Brett mit euren besten Bestien mehrmals abschließen um eure Begleiter bis Rang 5+ zu leveln.
- Achtet auf die Rangempfehlung der Bretter und arbeitet euch so, langsam nach vorne.
In diesem Sinne: Viel Erfolg! Wenn ihr Guides zu den einzelnen Brettern mit Teamempfehlungen haben wollt, schreibt mir das gerne in die Kommentare. Wenn euch sonst noch etwas eingefallen ist, was hier untergegangen sein könnte, teilt es mir ebenfalls gerne in den Kommentaren mit. Bis dahin, viel Spaß in Eorzea, euer Galaxy!


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