Dieser Eintrag ist Teil 1 von 1 in der Serie Final Fantasy Resonance

Final Fantasy Resonance

Final Fantasy Resonance Preview: Der Liebesbrief an Final Fantasy

Der Release eines der meist erwarteten JRPGs steht bevor, und wir schauen uns dazu die Demo einmal genauer an. Final Fantasy Resonance bietet alles, was das Retro-Final-Fantasy-Herz sich seit Jahren wünscht. Daher ist es für mich persönlich ein Liebesbrief an die „alte Zeit“. Für den heutigen Bericht befassen wir uns ausschließlich mit der Demo und dem ersten Spielabschnitt, ohne dabei auf die Story einzugehen – diese dürft ihr selbst erleben.

Die Demo zu dem Spiel könnt ihr aktuell für alle Plattformen kostenlos herunterladen, reinschauen lohnt sich! Außerdem könnt ihr den dort erstellten Spielstand in die Vollversion übernehmen.

Das Spiel startet und wir werden mit feinster Nostalgie begrüßt. Die Kristalle sind wieder der Hauptankerpunkt der Geschichte und wir werden nochmals daran erinnert, welche Funktion diese haben.

Dann startet euer Abenteuer und ihr werdet in das grundlegende System eingeführt. Keine Sorge, das sind alles Dinge, die ihr jederzeit nachlesen könnt und die auch innerhalb der ersten 30 Minuten freigeschaltet werden.

Nach eurer Einführung und den ersten Kämpfen übernehmt ihr endlich die Steuerung des Hauptcharakters Rain und startet in das erste Kapitel.

Zusammen mit Lasswell geht es zum ersten Dungeon, den es zu erkunden gilt. Hier erwarten euch die ersten richtigen Kämpfe. Wie gewohnt dürft ihr der Reihe nach eure Kommandos auswählen, welche dann auch direkt ausgeführt werden. Der obere Zeitstrahl zeigt euch an, in welcher Reihenfolge die Aktionen ausgeführt werden.

Habt ihr alle Gegner besiegt, werden wie gewohnt EP, Beute und Gil verteilt. Sobald ihr eine gewisse Anzahl an EP erhalten habt, steigen eure Charaktere im Level auf und werden so immer stärker.

Einen weiteren Einblick in die Werte und Zustände, gibt uns das Spiel ebenfalls. Selten wird so genau erklärt, was jeder einzelne Wert zu sagen hat und was genau hinter den einzelnen Zuständen steckt. Dies ist für den weiteren Verlauf unglaublich wichtig zu berück sichten und gerade für neue Spieler, wichtig zu verstehen.

Schreitet ihr weiter voran, schaltet sich die große Neuheit im Spiel frei, welche auch der Namensgeber des Spiels ist: die sogenannten Visionen, die mit euch resonieren. Mit diesen könnt ihr auf zusätzliche Fähigkeiten der ausgerüsteten Visionen zugreifen.

Diese leveln ebenfalls, um neue Fähigkeiten freizuschalten. Ihr erhaltet neben EP auch MSP, wodurch eure Visionen leveln. Wichtig dabei ist, dass nur die ausgerüsteten Visionen der am Kampf teilnehmenden Gruppenmitglieder ebenfalls MSP erhalten. Achtet also immer darauf, dass alle ausgerüstet sind.

Außerdem erhalten wir eine Einführung in das Rollensystem, sobald wir unsere erste richtige Vision eines „wahren“ Kriegers des Lichts erhalten haben. Diese sechs Rollen sind an Final Fantasy XIII angelehnt, wo man eben genau in diesen Rollen seine Gruppe je nach Kampfgeschehen einteilte und durchwechselte.

Zusätzlich lassen sich die Kampfbelohnungen durch gewisse Boni erhöhen. Wenn ihr also euren Spielstil dementsprechend anpasst, könnt ihr noch bessere Belohnungen abgreifen.

Wie auch in allen anderen Final-Fantasy-Spielen solltet ihr hier in jedem neuen Gebiet erst einmal die Händler aufsuchen, da man hier oft bessere Waffen und Ausrüstung findet. Magie gibt es diesmal nicht zu kaufen, sondern kann über die Visionen angelegt und erlernt werden oder eben je nach Charakter über reguläre Level-Ups.

Ein weiteres bekanntes System, das zurückkehrt, ist der Limitbreak! Bekannt geworden in Final Fantasy VII, wurde dieses Konzept immer wieder aufgegriffen und findet in Resonance neue Wege. Die Hauptcharaktere beherrschen eigene Signature Moves, welche in kleinen Sequenzen zur Show gestellt werden.

Aber die Visionen haben auch alle einen filmreifen Auftritt! Denn je nach Kampfsituation könnt ihr die Macht der Resonanz nutzen und diese einen großen Finisher ausführen lassen. Dabei dürft ihr zwischen einer der vier ausgerüsteten Visionen frei wählen und die Show genießen.

Ein weiteres System aus Final Fantasy XIII, das zurückkehrt, ist die Möglichkeit, Gegner zu schocken. Nutzt ihr die Schwachstellen eurer Gegner gekonnt aus, könnt ihr diese brechen und sie daran hindern, ihre geplante Handlung auszuführen. Ihr erhaltet eine Bonusrunde und könnt mit allen Charakteren eine weitere Aktion ausführen. Nutzt diesen Moment, um maximalen Schaden auszuteilen.

Weitere nostalgische Systeme und Spielmechaniken:

Entscheidungen die den Spielverlauf bestimmen. Ihr werdet immer wieder mal vor Entscheidungen gestellt, deren Auswahl verschiedene Dialoge freisetzt und auch ggfs. verschiedene Statuswerte erhöht.

Die Weltkarte ist zurück und kann endlich wieder bereist werden! Außerdem gibt es eine Karte und die Möglichkeit bereits besuchte Orte, per Schnellreise zu besuchen.

Wem das Laufen zu lange dauert, kann sogar ab einem bestimmten Punkt einen Chocobo reiten, wodurch das reisen auf der Karte schneller geht, aber ihr seid dennoch nicht vor Kämpfen sicher!

In einem anständigen Final Fantasy dürfen auch die Esper nicht fehlen! Diese müssen freigeschaltet werden und können dann im Kampf gerufen werden. Diese kämpfen einige Zeit automatisch an eurer Seite, bis sie sich in einem Effektfeuerwerk mit ihrem Signature Move verabschieden.

Dieses Spiel weist so viele schöne Verbindungen zu 40 Jahren Final Fantasy auf und ist für alle Fans der Serie ein wahrer Traum. Ich freue mich so sehr auf dieses Spiel, da nach der Demo einfach klar ist, es wird all das, was wir uns seit Final Fantasy 12 gewünscht haben. Ich liebe jeden Teil der Serie für das, was er ist und was ihn einzigartig macht, aber ein reines „Retro“-Final Fantasy hat einfach viel zu lange auf sich warten lassen. Grafik ist egal, wenn das Gameplay stimmt, und Resonance macht in meinen Augen alles richtig und setzt an den Stärken von Square Enix nochmals neu an, um auch neuen Spielern einen schönen Einblick in ihr Universum zu bieten. Genau hier finde ich auch den Ansatz der Visionen unglaublich geschickt und gut gewählt, da jede Vision mit einem Intro über ihre Herkunft eingeführt wird. Das weckt die Lust auf mehr, und genau hiermit verabschiede ich mich, freudig auf den 22. Oktober 2026, wenn Final Fantasy Resonance veröffentlicht wird.

Bühne frei für den ersten und wahren „Krieger des Lichts“, genießt die Zeitreise.


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